Zwischen den benachbarten Ortschaften Schnaittenbach und Hirschau bricht der Glockenkrieg aus. Aber die einen Mädchen sind für die Burschen der anderen Gemeinde unwiderstehlich schön.

„Der Glockenkrieg“ sorgt für helle Aufregung 
Zum sechsten Mal ein „Hirschauer Stückl“ im Schlosshof

Ein Schelmenstück aus der Oberpfalz
Im Hirschauer Kirchturm hängen die größeren Glocken und die Schnaittenbacher bilden sich ein, dass dadurch Unwetter auf ihre Felder und Wiesen niedergehen, weil das “windige” Geläut der anderen Gemeinde einfach gegen das große Geläut der Hirschauer nicht ankommt.
Zwischen den benachbarten Ortschaften Schnaittenbach und Hirschau bricht der Glockenkrieg aus: Die Jugend beider Städte schert sich wenig um den Streit der Alten. Über die Grenze, die der Ehenbach bildet, werden zukünftige Ehebande geknüpft. Darüber hinaus bringt ein schon lange dauernder Prozess wegen eines Waldstückes, der jetzt endgültig verloren ist, die Schnaittenbacher Stadträte in Wut. Sie reißen in einer Nacht- und Nebelaktion die Brücke über den Ehenbach ab – die Verbindungsbrücke zwischen den beiden Städten. Am nächsten Tag wird die Fronleichnamsprozession der Hirschauer an dieser Stelle empfindlich gestört.
Gestört werden auch die Heiratsabsichten der jungen Burschen von Hirschau und der feschen Mädchen von Schnaittenbach durch ein vom Stadtrat beschlossenes Heiratsverbot. Aber die einen Mädchen sind für die Burschen der anderen Gemeinde unwiderstehlich schön.

Die Besucher dürfen sich auf eine haarscharfe, liebevolle Komödie freuen, in der auch die Hirschauer Stückl nicht zu kurz kommen.

„Der Glockenkrieg“. Das Freilichtspiel, inszeniert von Verena Bauer nach einem Buch von Johannes Lippl, hat mit über 70 Darstellern am 17. Juli 2015 Premiere.

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